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Chronik
einer Endomorphose Die Kollektive Intelligenz von
Ameisen G. Heim Die Kollektive Intelligenz geht aus dem
interaktiven Verhalten von unzähligen Individuen hervor, die
einfachen Regeln gehorchen. Der Ameisenhaufen ist eine Gesellschaft,
die einen Makroorganismus mit intelligentem Verhalten in globalem
Maßstab begründet. |
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Kollektive Intelligenz Ein zentrales Thema dieser
Webseiten ist die Idee, dass unsere Gesellschaft verschiedene Formen
möglicher Überorganismen ausbildet, innerhalb derer Menschen
die Rolle von Zellen in einem biologischen Körper einnehmen. Mich
interessiert dabei vor allem mögliche Mechanismen einer
kollektiven Intelligenz und letztendlich natürlich, was dies
für uns jetzt lebende Menschen bedeutet.
Joel de Rosnay, ein französischer Wissenschaftler, veröffentlichte 1995 ein Buch mit dem Titel Homo Symbioticus. Darin beschrieb er ein Computerexperiment zur Simulation des Nahrungssuchverhaltens von Ameisen. Die Aufgabe der Ameisen ist es, Futter von einer ortsveränderlichen Quelle ins Nest zu transportieren. Dabei sollen sie möglichst immer den kürzesten Weg finden. Der Grundgedanke ist recht einfach: Es genügt ein einfacher, überindividueller Mechanismus, sodass im Durchschnitt aller Ameisen der Population der kürzeste Weg eingehalten wird. Die Ameisen sondern ständig flüchtige Duftstoffe, sogenannte Pheromone, ab. Die Richtung ihres Laufes wird von drei Faktoren geprägt:
Mit solchen Regeln gelingt es der Ameisenpopulation in vielen Fällen, so Rosnay in seinem Buch, den kürzesten Weg zwischen Nest und Futtequelle zu finden. Die Intelligenz ist insofern kollektiv, als dass keine einzigen Ameise eine Vorstellung von der genauen Lage von Futterquelle und Nest oder den Ameisen um sie herum hat. Ich habe eine entsprechende Ameisenpopulation in einem QBasic-Programm nachgestellt. Nach einer kurzen inhaltlichen Einführung kann man als Benutzer Parameter wie die Anzahl der Ameisen (bis 200 ist noch erträglich schnell), die Duftstärke des Pheromons und die Rate seiner Verdunstung und den Anteil des Zufalls an der Wegwahl der Ameisen einstellen. Dann kann man beobachten, wie die Ameisen über den Bildschirm wandern. Alle Parameter außer der Anzahl der Ameisen lassen sich auch während der Laufzeit der Simulation noch verändern. Insbesondere kann man während der Simulation die Lage der Futterquelle und des Nests verändern. QBasic Die einfach zu erlernende
Programmiersprache QBasic wurde von der Firma Microsoft in den 1990er
Jahren kostenlos mit den damaligen Windows-Betriebssystemen
ausgeliefert. Um in QBasic geschriebene Programme auf dem eigenen
Rechner laufen lassen zu können, benötigt man einen
Dateiordner mit einigen Dateien. Eine Installation ist nicht
nötig. Einen entsprechenden Downloadbereich, sehr ausführlich
Informationen rund und QBasic und sehr viele Beispielprogramme findet
man auf der deutschsprachigen Webseite www.qbasic.de. Der folgende
Screenshot zeigt die Arbeitsumgebung sowie einen Ausschnitt eines
Programmes zur Simulation von Ameisen.
Ich habe ein einfaches Programm geschrieben, mit welchem man die kollektive Intelligenz von Ameisen simulieren kann. Das Programm wurde mit der QBasic Version 4.5 geschrieben. Es befindet sich in einem Beta-Status, das heißt es ist grunsätzlich lauffähig, ist aber nicht von anderen Personen getestet.
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2005: Robotik und Marcuse |
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Änderung: 21. Januar 2010 // Vorheriger Eintrag |