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Im Online Spiegel vom 13. Juli 2008 ist
unter der Rubrik Neurowissenschaften ein Artikel mit dem Titel Gedankströme
steuern neues Videospiel zu lesen.

Homo multimediensis I
J. Kirchhoff, 2007
Die Firma Emotiv aus dem kalifornischen San Francisco habe ein
kopfhörerähnliches Gerät namens Epoc entwickelt, das Gehirnströme von
außerhalb der Schädeldecke misst. Darüber lassen sich Objekte auf dem
Bildschirm drehen, ziehen und verschwinden. Auch Stimmungen und
Gesichtsausdrücke könne das neue Gerät erkennen.
Für das kommende Weihnachtsgeschäft sei ein Spiel inklusive Helm für
299 Dollar geplant, so die australische Mitbegründerin des
Unternehmens, Tan Le.
Tan Le nennt einige Anwendungsgebiete. In der Medizin könnten
Schlaganfallpatienten in der Kommunikation mit der Umwelt unterstützt
werden. "Beim Musikhören könnte Epoc die Lieder automatisch sortieren,
je nachdem, ob sie den Hörer fröhlich oder traurig machen, aufregen
oder langweilen." Auch eine Anwendung als Lügendetektor in der
Strafverfolgung sei nach Tan Le denkbar.

Homo multimediensis II
J. Kirchhoff, 2007
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