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1. Oktober 2008 Hirnzellen steuern Roboter Zur Hybridisierung von
Biologie und Technik G. Heim, Aachen
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In
einem Radiobeitrag des Deutschlandfunk vom 1. Oktober 2008 (16.35 Uhr)
wird über ein Robotik-Projekt an der englischen Universität in Reading
berichtet. Leiter ist Prof. Kevin Warwick. Mit dem Mikroskop kann beobachtet werden, wie sich die Verbindungen zwischen den Zellen über die Zeit verändern. Dabei werden Zellen, die erfolgreich an der Vermeidung eines Hindernisses mitwirkten gezielt elektrisch stimuliert. Um
die Zellen am Leben zu erhalten, muss alle zwei Tage eine Nährlösung
nachgträufelt werden. Diese Lösung ähnelt jener in menschlichen
Gehirnen. Durch eine entsprechende Einstellung der Lösung könne man
auch gezielt bestimmte Zellbereiche abtöten, um so z. B. einen
Schlaganfall für Forschungszwecke zu simulieren. Nach etwa 30 Tagen
jedoch seien die Zellen in der Regel abgestorben, sodass eine neue
Petri-Schale mit Zellen benutzt werden muss. _______________________________________ _______________________________________
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Letzte Änderung: 19. Oktober 2008 // Vorheriger Eintrag |