10. Oktober 2008

Soziointegrative Degeneration

Zur Ambivalenz organisationaler Optimierung
am Beispiel innovativer Logistikkonzepte

G. Heim, Aachen

Ich verkenne nicht die Vorzüge, welche das gegenwärtige Geschlecht, als Einheit betrachtet, und auf der Waage des Verstandes, vor dem besten der Vorwelt behaupten mag; aber in geschlossenen Gliedern muß es den Wettkampf beginnen, und das Ganze mit dem Ganzen sich messen. Welcher einzelne Neuere tritt heraus, Mann gegen Mann, mit dem einzelnen Athenienser um den Preis der Menschheit zu streiten? Woher wohl dieses nachteilige Verhältnis der Individuen bei allem Vorteil der Gattung?

Friedrich Schiller, 1795


Den Begriff der soziointegrativen Degeneration verwendete der polnische Autor Stanislaw Lem zur Charakterisierung eines Prozesses, bei dem Individuen unter Preisgabe individueller Komplexität zu einem intelligenten Übergebilde verschmelzen. Lem argumentierte, dass ein koordinierter Schwarm aus prinzipiell einfachen Komponenten in der Lösung bestimmter Probleme erfolgreicher sei, als komplexe Einzelwesen.1

In Lems Science Fiction-Roman 'Der Unbesiegbare'2 sieht sich die Mannschaft eines Raumschiffes auf einem fremden Planeten schwarzen Wolken ausgesetzt, die scheinbar zielgerichtet und sehr erfolgreich die Menschen und ihre Geräte angreifen. Tatsächlich aber bestehen die Wolken nur aus kleinsten schwarzen Metallelementen, denen keinerlei eigene Intelligenz zugesprochen werden kann. Ein ähnliches Motiv bildet in Lems Buch 'Die Astronauten'3 den Handlungshintergrund auf dem Planeten Venus. Dort findet eine menschliche Expedition die Überreste einer untergegangenen hochtechnisierten Kultur, jedoch keinen Hinweis auf die Bewohner. Alles deutet auch hier auf eine insektenähnliche Schwarmintelligenz hin.

Dem Konzept der soziointegrativen Degeneration haftet eine Ambivalenz an. Einerseits bietet es effiziente und robuste Ansätze für eine Reihe von Problemen, die schnelle Anpassungen bei unklaren Lösungswegen (evolutiver Kontext) verlangen.4 Andererseits hängt die Effiziens des Schwarmes gerade von der Einfachheit seiner Komponenten ab. Die Ausprägung individueller Komplexität läuft dem Konzept soziointegrativer Degeneration sozusagen zuwider.

Wird der Mensch zum Gegenstand soziointegrative Degeneration, so erhält die Frage nach der optimalen Organisation von Individuen somit eine ethische Dimension. Sollen die Autarkie und die Fähigkeiten einzelner Individuen zugunsten kollektiver, sozialer Intelligenz und Stärke preisgegeben werden? Diese Frage tritt zwangsläufig mit jeder arbeitsteiligen Organisation von Menschen auf. Dass die Organisation von Menschen auch das Problem individueller Rückbildung, mindestens aber Beschneidung der Möglichkeiten, mitbringt, ist ein häufiges Motiv kulturkritischer Betrachtungen.

Verschiedene Denker weisen immer wieder auf die Erosion individueller Werte zugunsten sozialer Stärke hin. Beispielhaft nennen möchte ich hier Friedrich Schiller5, C. G. Jung6, Charlie Chaplin7, Huizinga8, Theodor W. Adorno9, Herbert Marcuse10, Aldous Huxley11 und Vance Packard12. Nicht zwangsläufig, aber oft, wird die Beschränkung individueller Entfaltungsmöglichkeiten mit den funktionalen Anforderungen technisch-organisatorischer Strukturen unserer Gesellschaft in Verbindung gebracht: Nicht der Mensch mit all seinen Möglichkeiten ist dann das Ziel organisatorischer Optimierung, sondern die Funktionalisierung ausgewählter menschlicher Eigenschaften zum Nutzen der Organisation.

Graue Herren

Nun steht es aber außer Zweifel, dass viele wünschenswerte Leistungen moderner Gesellschaften ohne ein Mindestmaß an Funktionalisierung der Individuen nicht möglich wären. Man könnte hier bei Adam Smith ansetzen und anerkennen, dass bereits eine einfache Arbeitsteilung bei simplen handwerklichen Produktionsprozessen wie der Herstellung von Nägeln einen beachtlichen Effizienzgewinn gewinnt.13 Der Effizienzgewinn schlägt sich letztendlich im Preis nieder und macht so billige Nägel für jedermann in großer Zahl erschwinglich. Billige Produkte für alle ist zweifelsohne zunächst eine Verbesserung der Lebensqualität. So ist das wesentliche Kennzeichen der Industriellen Revolution denn auch nicht der Einsatz der Dampfmaschine oder die Nutzbarmachung der Elektrizität. Die umwälzenden Erneuerungen im 19ten Jahrhundert sind meiner Meinung nach wesentlich auf die Neugestaltung der Arbeitsprozesse zurückzuführen. Aber es wurde eben auch die Kehrseite effizienter Organisation überdeutlich, nämlich die Entfremdung des Arbeiters von seiner Tätigkeit.14

Dass hier, in der Verbesserung der Organisation bei gleichzeitiger Beschneidung des Indivdiuums, ein Widerspruch bleibt, besteht auch heute weiterhin als ungelöstes, aber zumindest vage empfundenes, Dilemma. Vor diesem Hintergrund möchte ich die folgende Folienpräsentation besprechen:

Kundennutzen – eine Kombination aus
innovativen Produkten und Logistik

Univ. Prof. Dr. Corinna Engelhardt-Nowitzki


Der elfseitige Vortrag ist mit dem Datum 22. April 2008 versehen und dem Lehrstuhl Industrielogistik der Montanuniversität Leoben (Österreich) zugeordnet. Zunächst wird Logistik als eine alte Fähigkeit der Menschen dargestellt. Man sieht Bilder des Pyramidenbaus, Steinzeitmenschen bei einer Gemeinschaftsarbeit, eine Karte der Seidenstrasse sowie eine Seekarte aus dem Zeitalter der Entdeckungen. Dann wird Innovationsmanagement anhand des Schemas einer Unternehmensorganisation erläutert. Das Beispiel eines Schienen-Abladesystems (Railputler) dient der Veranschaulichung. Nun kommt ein bemerksenswerter Einschub. Es wird Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Bretzke mit einem Beispiel zu "Logistik-Innovationen, die niemand braucht", zitiert:

"Logistiker werden zunehmend zum Opfer selbst geschaffener Komplexität. Zunehmende Variantenvielfalt bei gleichzeitiger Akzeptanz von späten kundenseitigen Änderungswünschen, abnehmende Produktionszyklen bei gleichzeitiger Bedienung aller erdenklichen Marktnischen, Outsourcing und Global Sourcing innerhalb bestandsarmer Lieferketten: Wir machen uns das Leben schwer und zerstören die Bedingungen von Planbarkeit schneller, als wir die Qualität unserer Planungsinstrumente verbessern können. Wer vor diesem Hintergrund das jüngst proklamierte Fünf-Tage-Auto als Vision einer perfekten Logistik preist, verstärkt diese Komplexität ohne Not um eine weitere Dimension."

Soweit das Zitat. Ich möchte zumindest als Hypothese, die Einschätzung von Prof. Bretzke auf die Organaisation unserer gesamten Gesellschaft, insbesondere deren marktwirtschaftlichen Elemente, ausdehnen. So erlauben wir etwa auf den Finanz- und Rohstoffmärkten eine Komplexität, die sich zuverlässiger Planbarkeit entzieht. Eine Detailbetrachtung der Finanzkrise des Jahres 2008 könnte diese Sicht wahrscheinlich stützen.

Wichtig an dem Zitat ist zum Einen die explizite, konkrete Aussage, dass wir unnötig Komplexität schaffen und uns damit das Leben unnötig schwer machen. Komplexität sollte nur aus Not, das heisst mit sehr guten Gründen, vergrößert werden, einer Aussage, der ich unbedingt zustimmen möchte. Wichtig an dem Zitat ist aber auch, was erst im Fortgang des Folienvortrages von Frau Prof. Engelhardt-Nowitzki angedeutet wird, nämlich ein Weg hin zu möglichen Lösungen. Und dieser ist aus meiner Sicht eher bedenklich.

Auf das Zitat folgt eine Folie zu einer "Logistik-Innovation, die kontrovers diskutiert wird". Anhand einer Gegenüberstellung des heutigen Standes der Technik und einer Vision wird klar, wo die Lösung für schnell wachsende Komplexität liegen kann. Heute, so die Folie, werden Produkte, Materialien und Behälter durch eine zentrale Steuerung über IT-Systeme durch Logistiknetze geleitet. Es erfolgt ein Datenfluss zwischen Objekt und Steuerung, etwa am Wareneingang und -ausgang sowie an Zwischenstationen. Die Datenerfassung kann manuell oder über Barcodes erfolgen. Dabei hinkt der Informationsfluss aber stets dem physische Geschehen hinterher. "Proaktives Agieren" sei nicht möglich. Der letzte Punkt leitet dann über zum Lösungsansatz: Während sich Daten bereits heute eigenständig durch weltweite Netze bewegen, sollen physische Objekte dies noch lernen.

Als Vision für die Handhabung komplexer Logistikprozesse werden im weitesten Sinne autonome Agenten angesehen. Ich zitiere:

  • „Smart Objects“ – diese sind eindeutig identifizierbar, kommunizieren aktiv mit ihrer Umgebung, treffen im Problemfall eigenständig Entscheidungen, …
  • Derzeit (noch?) problematisch: Technische Hardwarereife, dezentrale Softwaremodelle, Standardisierungsfragen, Kosten, Datenschutz & Missbrauch
  • Softwareagenten können mittels Funkknoten in Sensornetzwerken und unter Nutzung von ebenfalls per Funk von Anwendungsrechnern bezogenen
    Softwarediensten im Netzwerk agieren

Es heisst dann auf einer weiteren Folie: "Ubiquitous Computing und damit „Real-Time-Logistics“ werden über kurz oder lang Realität werden"

Die Natur, so weiter, "beinhaltet weitgefächerte Innovationspotentiale (nicht
nur) für Logistik und Supply Netzwerk Management". Genannt werden genetische und neuronale Algorithmen, Schwarmintelligenzen und Ameisenalgorithmen.

Als soziale Implikationen angeführt werden (Spiegelpunkte zitiert):

  • Organisation von Demonstrationen via SMS und Weblog
  • Virtuelle Communities nutzen Rabatte der realen Welt. (z.B. http://www.brands4friends.de
  • Neue soziale Organisationsformen „flash mobs“: 200 Menschen, die sich nicht kennen, geben im Central Park ein Konzert mittels Vogelstimmenimitation
  • Wer nicht „online“ ist, verliert
  • Werte: Individualisierung, Flexibilität, Erreichbarkeit, Tempo
Abschließend wird unter der Überschrift "… individuelle Einfalt, kollektive Intelligenz: Eine Utopie?" auf Lems Konzept der Soziointegrativen Degeneration verwiesen:
  • Wertschöpfungsketten werden sich weiter fraktalisieren: Mehr kleinere Partner, diese sind zunehmend nur virtuell, nicht mehr physisch verbunden
  • Gleichzeitig werden Informationsfluss und physischer Fluss verschmelzen:
    Integration, vielleicht sogar „Hybridisierung“ von Mensch und Technologie
  • Stanislaw Lem: „Soziointegrative Degeneration“: Hochintelligente, komplexe Organisationen werden durch Schwärme simpler, kleiner Individuen ersetzt
Dem Verlust der Planbarkeit zu komplexer Abläufe wird in dem Gesamtvortrag von Frau Prof. Engelhardt-Nowitzki also letztendlich mit der gezielten Implementierung von Mechanismen einer kollektiven Intelligenz begegnet. In der Nähe von Begriffen wie 'Vision', 'Utopie' und 'Innovation' stellt der Vorschlag vermutlich ein erstrebenswertes Ziel dar. Der Vortrag gehört damit zu einer Denkschule, die in Komplexität und einer Anpassung daran eine hohen Wert sehen.15

Genau an dieser Stelle fehlt mir der kritische Reflex hin zu der Frage, was dies für die Lebensrealität von Menschen bedeutet. Für eine Komplexität, die ohne Technik nicht mehr handhabbar ist, werden technische Lösungen angeboten. Diese dürften aber aufgrund ihrer Geschwindigkeit, ihrer inneren Verwickelungen und ihres offen-evolutiven Charakters für Menschen in der Regel nicht mehr nachvollziehbar sein. Der Mensch verliert dann zwangsläufig an Kontrolle über die Prozesse. Mangelnde Beherrschbarkeit technischer Gebilde muss zwar nicht per se eine Gefahr darstellen. Ein Fließbandarbeiter darf durchaus unwissend gegenüber der Elektrotechnik des Fließbandes sein, solange es ausreichend Fachpersonal gibt. Wie aber die aktuelle Krise der internationalen Finanzmärkte zeigt, kann sich der Mensch durchaus Wirkungsgefüge schaffen, die durch niemanden mehr zu durchschauen sind und die im Versagensfalle durchaus auch bedenkliche Folgen bewirken können.

Was in dem Folienvortrag skizziert wird, ist also keine Technik mehr, die sozusagen eingebettet ist in überschaubare, menschenbasierte Organisationen, sondern umgekehrt, der Mensch wird eingebettet in Organisationen, deren Wirken er selbst nicht mehr vorhersagen kann.16

Es ist in dem Vortrag explizit von einer "Hybridisierung von Mensch und Technik" die Rede, ein Konzept das eine zentrale Rolle in der Idee der Endomorphose spielt. Das Wort Endomorphose ist Bestandteil des Titels dieser Webseite (www.seelengrund.de/HTMLendo/index.htm). Er soll zum Ausdruck bringen, dass bei Komplexitätssprüngen in der Lebensgeschichte der Erde typischerweise Individuen zu Übergebilden zusammenfanden und dabei ihre Indivdiualität zugunsten des Ganzen aufgaben oder zumindest stark veränderten.

Eine mögliche Entfremdung des Menschen von seiner Arbeit und die mögliche Verarmung von Bevölkerungsgruppen können als Phänomene einer neuen Industriellen Revolution wiederkehren. Anders aber als im beginnenden 19. Jahrhundert böte ein Erfolg der Mechanismen kollektive Intelligenz keine politischen Lösungswege mehr an. Konnten Gesellschaften im 19. und 20. Jahrhundert mehr oder minder frei über die Verteilung ihrer Güter und die Regelung sozialer Verhältnisse verfügen, so sähe sich die Politik gegenüber Mechanismen kollektiver Intelligenz, bestehend etwa aus autonomen Agenten, neuronalen Netzen und soziointegrativ degenerierten Menschen weitgehend hilflos gegenüber.

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Literaturhinweise

  1. Siehe hierzu insbesondere Lems Bücher Peace on Earth (1987) und Waffensysteme des 21. Jahrhunderts (1983)
  2. Lem, Stanislaw: Der Unbesiegbare. 1969
  3. Lem, Stanislaw: Die Astronauten. 1978
  4. Bloom, Howard: Global Brain. Die Evolution sozialer Intelligenz. 1999. Bloom liefert zahlreiche Beispiele aus der Erdgeschichte über die immer wiederkehrenden, gleichen Mechanismen beim Zusammenschluss von Individuen zu Überorganismen.
  5. Schiller, Friedrich: Über die ästhetische Erziehung des Menschen. 1795. Schiller geht unter anderem auf die Beschneidung individueller Entfaltungsmöglichkeiten vor dem Hintergrund sozialer, funktionaler Erfordernisse ein.
  6. Jung, Carl Gustav: Psychologische Typen. Neunte Auflage, 1960. In dem Kapitel 'Über Schillers Ideen zum Typenproblem' behandelt Jung den Zwiespalt zwischen - notwendiger - gesellschaftlicher Anpassung und individueller Entfaltung (auch als Lebensziel)
  7. Chaplin, Charlie: In dem Film Moderne Zeiten (1933) wird der Held immer wieder Situationen ausgesetzt, die er weder begreifen noch meistern kann.
  8. Huizinga, J.:  In de Schaduwen van Morgen. 1935. Der Autor beschreibt die kulturellen Wurzeln drohender gesellschaftlicher Abstumpfung.
  9. Adorno, Theodor W.: Minima Moralia. 1951. Geschrieben von 1944 bis 1947 liefert Adorno eine Analyse des modernen Menschen anhand einer Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Die Funktionalisierung des Menschen und der Verlust des Privaten sind wiederkehrende Motive.
  10. Marcuse, Herbert: Feindanalysen (1942) und Der Eindimensionale Mensch (1964). Im amerikanischen Exil analysierte Marcuse die Mentalität des Deutschen als desillusioniertes Gruppenwesen. Im Eindimensionalen Menschen wird die funktionalisierende Beschneidung menschlichen Denkens beschrieben.
  11. Huxley, Julian: Brave New World Revisited. 1959. Huxley spiegelt die Realität einer auf Produktion gehenden Konsumgesellschaft vor dem Hintergrund seiner Dystopie aus dem Jahr 1933.
  12. Packard, Vance: Die Pyramidenkletterer. 1962. Packard beschreibt gleichsam mit  Respekt wie auch einem Drang zur Offenlegung die Gängelung moderner Manager durch den Betrieb. Es entsteht das Bild vom Manager als zurechtgeformtem Funktionserbringer.
  13. Smith, Adam: Untersuchung über Wesen und Ursachen des Reichtums der Völker. 1776. Smith formuliert die Grundprinzipien moderner Marktwirtschaften, insbesondere das Konkurrenzprinzip und die Bedeutung der Arbeitsteilung.
  14. Engels, Friedrich: Die Lage der arbeitenden Klasse in England. Nach eigner Anschauung und authentischen Quellen. 1845. Eine drastische Schilderung, die zeigt, dass Romane wie Oliver Twist und Hard Times von Charles Dickes nicht ganz realitätsfern waren.
  15. Rosnay, Joel de: Homo Symbioticus. 1995. Rosnays Homo Symbioticus steht stellvertretend für eine Reihe von Büchern, die in der Anpassung an die - und nicht etwa in der Gestaltung der - Umwelt einen Wert an sich sehen.
  16. Sadegh-Zadeh, Kazem: Als der Mensch das Denken verlernte: Die Entstehung der Machina sapiens. 2000. Der Autor beschreibt einen intelligenten, globalen Überorganismus, der letztendlich Menschen unter seinen Funktionszwängen einverleiben (Soziointegration?) wird. Die Idee der Degeneration klingt in dem eher pessimistischen Titel deutlich an.
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Ausgewählte Links innerhalb dieser Webstruktur

2008: Endomorphose als Bild
2007: Denkkollektive nach Ludwik Fleck
2006: Wirtschaftsbionik
2005: Natur als Vorbild (für z. B. Logistik?) zweifelhaft
2005: Marcuse & Robotik: Gesellschaft als Schwarmintelligenz

2004: Kühe hüten per GPS
2004: Selbst ist das Stückgut
2004: Soziointegrative Degeneration
2003: Autonome Agenten
2002:
Soziointegrative Degeneration
2001: Früchte des Zorns

2000: Zweckmenschen



Letzte Änderung: 11 Oktober 2008 // Vorheriger Eintrag
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