31. Dezember 2008

Die Welt als Märchenland

Über ganzheitliches Erleben im Alltag


Of course, I can convey nothing of that indescribable quality
of translucent unreality,
that difference from the common things of experience...


H. G. Wells
The Door in the Wall, 1911


Wahr sind nur die Erinnerungen, die wir in uns tragen,
die Träume, die wir spinnen, und die Sehnsüchte, die uns treiben.
Damit wollen wir uns bescheiden.

Heinz Rühmann

Die Feuerzangenbowle, 1944


Figur aus einer barocken Weihnachtskrippe, Guttenzell. Quelle: Wikipedia

Als Kind war ich fast jedes Jahr mehrere Wochen am Stück bettlägerig krank, meist im Frühjahr und Herbst. Ich erinnere mich gerne an diese Krankzeiten zurück. Echte Schmerzen hatte ich nie, ich war nur meist matt und schläfrig. So lag ich stundenlang in Decken auf einer Couch und hörte Märchen, welche mit dem anheimelndem Knistern von Schallplatten abgespielt wurden. Der Hohnsteiner Kasper, Plitsch, Platsch und Plum (oder wie hießen sie noch?), der Räuber Hotzenplotz, Rumpelstilzchen und Tölpelhans sind mir in guter Erinnerung geblieben. Manche der Platten konnte ich fünfmal hintereinander hören, ohne zu ermüden.

Wenn die Platten liefen, fühlte ich keine Zeit mehr. Ich war Teil der Geschichten, lebte in ihnen. Ich lebte in ihrer Realität. Es ist die Eigenartigkeit dieses Realitätsempfindens, die mich so fasziniert.

Zunächst war in den Geschichten alles bedeutungsvoll. Kleine Begebenheiten verwiesen stets auf den großen Zusammenhang oder fügten sich ihm zumindest. Die mahnenden Worte der Großmutter waren kein leeres Reden. Sprach die Großmutter mit ahnungsvollem Unterton, war etwas Großes im Anzug, brummelte ein Riese in seiner Höhle, deutete dies auf reale Gefahren hin. Jedes Teil gehörte zum Ganzen. Ich glaube, ich hätte als Kind enttäuscht und verwirrt reagiert, wenn in einer der Geschichten auch nur ein kleines, für die Handlung durchaus bedeutungsloses, Detail gefehlt hätte. Jede Geschichte war ein Ganzes und die Bedeutung des Ganzen haftete jedem Detail an. Dies bezog sich auf alle  beteiligten Figuren, also auch die Bösen. So gab es ein Abenteuer mit dem Hohnsteiner Kasper, in dem dieser von einem Kobold in einem fliegenden Haus entführt wurde. Es ging hier nicht um einen harmlosen Lausbubenstreich: Der Kobold sprach klar aus, was er mit Kasper vorhatte: Für immer solle dieser ihm dienen und nie mehr würde er seine Großmutter wiedersehen. Die Glaubwürdigkeit der Drohung wurde durch boshaftes Lachen unterstrichen. Dennoch: so böse der Kobold war, es war ja eben seine Rolle in der Geschichte, so zu sein, sonst hätte es die Geschichte nicht gegeben. Und so war ihm eigentlich im voraus schon vergeben. Ich hatte sogar mit den Bösen Mitleid, etwa wenn ein egoistischer Riese, der bloß Süßigkeiten klaute, totgeschlagen wurde. Aber in meinem kindlichen Erleben erhöhte diese Ungerechtigkeit sogar noch den Zauber. Denn, das war mir klar, da das Ganze sinnvoll war, musste auch jedes Detail Sinn tragen. Und wenn ich den Sinn nicht erkannte, war es eben nur umso geheimnisvoller und ich hatte noch viel zu lernen in der Welt. Eine weitere Eigenart des Zaubers dieser Geschichen war ihre Abgeschlossenheit. Dass Kasper immer nur eine Großmutter hatte und keine Eltern, dass er auf keine Schule gehen musste kam mir ebensowenig in den Sinn, wie die Frage nach der Geographie jener Länder, über die der Kobold im fliegenden Haus den Kasper führte. Die Geschichten waren ganz und vollständig. Es waren abgeschlossene Welten voller Bedeutung. Ein drittes Merkmal des Märchenmodus meiner Wahrnehmung war mein fehlender Handlungswille. Ich war nur Zuschauer und ging ganz in dieser Rolle auf. Ganz gleich wie gemein die Ungerechtigkeit oder wie schön die Belohnung, ich wollte niemals den Helden helfen oder selbst einmal Held sein: stets nahm ich nur wahr, ja, ich analysierte noch nicht einmal.

Der US-amerikanische Wissenschaftshistoriker Morris Berman bezeichnet in seinem 1981 erschienen Buch The Reenchantment of the World einen von ihm unterstellten Geisteszustand des mittelalterlichen Menschen als partizipativ. Der Mensch ist Teil seiner Welt und erlebt sich so. Wenn der mittelalterliche Mensch tatsächlich in einem Kometen drohendes Unheil sah oder der Bohne gemäß der Signaturenlehre eine Heilwirkung bei Nierenleiden zusprach, weil ihre Frucht Nierenform hatte, dann sehe ich in dieser Geisteshaltung eine Analogie zu meinem kindlichen Erlebnis der Märchengeschichten. Die Gemeinsamkeit besteht in der vielleicht unbewussten Annahme, dass alles miteinander zu einem höhere Sinn verwoben ist. Die Begriffe Gut und Böse werden in diesem Gefühlsmodus stark relativiert. Das Böse, etwa das Wirken der Hexe in Hänsel und Gretel, war bloß die empfundende Bedrohung für mein Wohlsein, nicht aber ein absolut Böses, das an sich bekämpft werden müsste.

Wenn ich in meinen Kindheitserinnerungen zurückgehe bis zu einem Lebensalter von vielleicht vier bis sechs Jahren, so glaube ich, ahnen zu können, dass ich in dieser Zeit sehr viel öfters in diesem Märchenmodus der Wahrnehmung war, nicht nur während einer längeren Krankheit. Neben Krankheitszeiten ragt in meiner Erinnerung hier vor allem die Advents- und Weihnachtszeit hervor. Hier nahm ich die Dinge um mich wie in eine andere Wirklichkeit entrückt wahr. Das Brummen der am Haus vorbeifahrenden Autos, der Schein der Straßenlaternen, die Buntheit des Weihnachtsbaumes und die überall aufgebauten Krippen verbanden sich zu einem große Zauber, der mein ganzes Empfinden auf eine ähnliche Weise wie die Märchen erfüllte. Es gab in dieser Weihnachtswelt keine störenden Dissonanzen, alles fügte sich der Weihnachtsstimmung und erlangte durch die Teilnahme an diesem Ganzen ein neues Wesen. Nassgraue Landschaften auf dem Weg zu Bekannten wurden zu geweihten Weihnachtswäldern.

Ich bestaunte vor kurzem noch eine öffentlich ausgestellte Krippe in einer Aachener Fußgängerpassage. Nach einigen Minute stellte sich plötzlich ein Hauch der alten Märchenstimmung wieder ein. Ich spürte, wie die Szene zu einer abgeschlossenen Welt in sich wurde. Und alles hatte seine Bedeutung und seinen Platz. Nichts verwies auf Risse in der Einheit des Sinnes. Die einfältigen Tiere huldigten dem Jesuskind auf ihre Weise genauso wie die drei demütigen Weisen aus dem Morgenland. Die einfache Herberge und die Sterne darüber gehörten ebenso zur Gesamterscheinung, wie das Stroh auf dem Boden.

Tatsächlich prägt dieser Märchenmodus der Wahrnehmung auch im Erwachsenenalter immer wieder mein Bewusstsein, wennauch meist kurz und eher schwach. Das Ereignis ist an ganz bestimmte Begleitumstände geknüpft. Es kann durch konzentriertes Musikhören (z. B. Enigma, Vangelis) oder meditatives Betrachten geschnitzter Figuren oder Bilder (z. B. Tilman Riemenschneider) zumindest eingeladen werden. Auch in jenen kurzen, halbwachen Minuten vor dem Einschlafen tritt es gelegentlich auf. Aber interessanterweise ist es weiterhin der Anflug einer Krankheit, der es am sichersten herbeiführt. In den kalten Jahreszeiten erkenne ich den Beginn einer Erkältung am sichersten daran, dass ich die normale Welt um mich herum plötzlich wieder märchenhaft wahrnehme, manchmal über mehrere Minuten hinweg. Hierzu möchte ich ein kürzlich erlebtes Beispiel anführen.

In den Nachrichten und Wochenmagazinen sind zur Zeit drei Themen recht präsent: Die Beschleunigung der arktischen Eisschmelze (sowie überhaupt der Klimawandel), die starken Schwankungen des Ölpreises (wobei das Stichwort Peak-Oil wenig Beachtung findet) sowie die Erhöhung der Staatsausgaben zur Stützung der durch die internationale Finanzkrise bedrohten Konjunktur. Im üblichen Modus meiner Wahrnehmung nehme ich diese Themen mit einer Mischung aus Angst und Unverständnis über das Handeln der Menschen wahr. Mein Kopf analysiert dann etwa so: Dass ein Klimawandel kommt ist inzwischen von allen seriöse Wissenschaftlern akzeptiert. Ständig werden Prognosen dahingehend aktualisiert, dass alles sehr viel schneller und härter kommen könnte als bisher vorhergesagt. Dennoch werden zur Handhabung der Finanzkrise große Geldsummen dafür verplant, neue Straßen zu bauen und die Automobilindustrie zu stützen. Dennoch werden Flughäfen (Frankfurt Main) und Hafenkapazitäten (Wilhelmshaven) spürbar erweitert. Und dennoch äußern sich Politiker und fast alle Medien erfreut über den stark gefallenen Ölpreis und hoffen auf steigenden Konsum der Privatbürger. Im normalen Erlebensmodus bleiben mir diese Phänomene vollkommen inakzeptabel. Aus der Sicht meiner üblichen Wachrationalität stellen der Meeresspiegelanstieg und ökologische Veränderungen infolge der Klimaänderungen Bedrohungen mindestens vergleichbar mit den beiden ersten Weltkriegen dar. Die einzig verantwortbare Antwort auf diese Bedrohung ist der bedingungslose Verzicht auf klimaschädliches Verhalten. Wer längere Strecken mit dem Auto pendelt, sollte umziehen. Projekte, die häufige Flüge der Mitarbeiter nach sich ziehen, müssen sollten oder aufgebeben werden. Infrastrukturmaßnahmen die auf ein mehr von Verkehr abzielen sollte aufgegeben werden. Häuser müssen konsequent gedämmt werden. Es sollten Planungen zur etwaigen Umsiedlung mehrerer Millionen Menschen weg von den Küsten eingeleitet werden. Und eine Rhetorik, die auf mehr Konsum zwecks Wirtschaftswachstum abzielt sollte unterbleiben. Meine Rationalität konstruiert eine große Dramatik, die drastische Beschneidungen unserers bisherigen Verhaltens als offensichtlich erscheinen lässt. Dass nun die Äußerungen von Politikern, Wissenschaftlern und den Medien von einer solchen Dramatik nichts erkennen lassen, kann ich mir nur mit instinktiven Besitzstandswahrungsreflexen erklären. Die für mich offensichtlich nötigen Maßnahmen würden fast durchweg die Preisgabe unsere bisherigen Wirtschaftsziele (Verkehr, materieller Konsum, Rüstung, Ausweitung der Produktion etc.) nach sich ziehen. Damit wären aber auch die Positionen der bisherigen Nutznießer in Frage gestellt. So, glaube ich, gibt es unter den Sachbearbeitern, Managern, Politikern und Konsumenten des Status Quo ein unausgesprochenes Übereinkommen, dass keine Maßnahme die bisherigen Denk- und Machtstrukturen wirklich umkrempeln darf. Und Wissenschaftler sind vorsichtig mit der Veröffentlichung von Unglücksszenarien, die niemand lesen will. Der eigenen Karriere fürderlich sind sie sicherlich nicht, da ja letztendlich auch die großen Fördermittelgeber nicht unabhängig von der Politik und Interessensgruppen sind. Die von Industrieverbänden und Politikern oft benutzte Formel, dass der Klimawandel durch bessere Technologie bekämpft werden müsse passt in diese Logik: Nicht weniger Technologie sondern eine bessere Technologie führen zur Lösung. Wenn ich derart über unsere Haltung zum Klimawandel nachdenke, so gerate ich bald in Gefühlszustände wie etwa Fatalismus, Unverständnis oder Selbstzweifel. Ein großer Anteil Angst schwingt dabei immer mit.

Nun spürte ich vor einigen Tagen die ersten körperlichen Vorboten einer Erkältung. Dass eine Erkältung wirklich im Anzug war, wusste ich spätestens mit Sicherheit, als mein Empfindungsmodus bei einem erneuten Durchkauen der obigen Gedanken zum Klimawandel ohne Einleitung auf den Märchenmodus umschaltete. Wo ich vorher mit Angst reagierte, stellte sich nun ahnungsvolle Abenteuerlust ein. Die Politikeraussagen, die ich vorher als zynisches Kalkül wahrnehm, fühlten sich jetzt wie die possierlichen Hanswurstiaden eines gutmütigen Königs an. Die Bedrohlichkeit betriebsunfähiger Hafenstädte und steigender Meeresspiegel wurde zum wunderlichen Naturgeschehen, dessen bedeutungsvolle Zeichen wir lesen müssen. Mir kam alles vor, wie eine fertige Geschichte, die bloß erzählt werden will und voller Bedeutung ist. Auch die Abgeschlossenheit stellte sich im Gefühl ein. Die Geschichte würde eine vollständige Wirklichkeit in sich selbst sein. Was nach dem Klimawandel kommen sollte, ob die Sache gut oder schlecht sei und wie es überhaupt dazu kam, interessierte nicht. Und auch meine eigene Rolle wechselte in Übereinstimmung mit dem Märchenmodus der Wahrnehmung. Im normalen Wachmodus fühle ich mich aufgefordert, in irgendeiner Form im Bezug auf den drohenden Klimawandel zu handeln. Im Märchenmodus schwindet dieses Motiv vollkommen und wird zu dem bloßen Wunsch, zu schauen. Ich werde zum teilnahmslosen Betrachter. Dieses Gefühl kann soweit gehen, dass in meinem Kopf eine Spaltung vorbereitet wird. Demnach kann ich zwar durchaus in die Geschehen hineingeraten. Im Märchenmodus würde ich mich aber selbst wie einen Teil der Geschichte betrachten und am liebsten in der dritten Person über mich selbst reden. Verantwortung für das eigene Tun gäbe es in diesem Modus nicht.

Die beiden Fragen, die sich mir in Anbetracht solcher Fluktuationen im eigenen Erleben von Wirklichkeit stellen, sind folgende:

Erstens, entsprechen denn alle Empfindungssqualia letztendlich irgendwelchen Aspekten einer äußerlich existierenden Realität? Ein Beispiel: Wir kennen das Empfinden 'gelb'. Tatsächlich schreiben wir einigen der von uns konstruierten Objekte der Realität die Eigenschaft der Gelbheit zu, z. B. einer Zitrone. Ebenso kennen wir die Empfindung des Lärms und - ganz analog - weisen manchen Objekten der Realität dieses Attribut zu, etwa Hundegekläffe. Ist es erlaubt, zu verallgemeinern und als Quellen aller Empfindungen real existierende Objekte oder Begebenheiten zu unterstellen? Verwiese also das märchenhafte Gefühl einer ganzheitlichen Bedeutung von Geschichten auf real existierende Bedeutungszusammenhänge?

Zweitens, könnte es sein, dass dieses märchenhaft ganzheitliche Erleben, bei dem die eigene Rolle so in den Hintergrund gerät, Ausdruck des Erlebens eines entstehenden Überorganismus ist? Der vorrangige Gedanke auf diesen Webseiten ist die Vorstellung eines aus Menschen & Technologie entstehenden, globalen Superorganismus. Aus der Sicht eines solchen Überorganismus wären wir Individuen weit weniger bedeutsam als wir es aus unserer alltäglichen Sicht selbst glauben. Und die Bedrohung des Klimawandels wäre für das Empfinden des globalen Überorganismus vielleicht wirklich mehr ein Abenteuer denn eine Gefahr.


Literaturhinweise:

Morris Berman: The Reenchantment of The World (1981)
Mit wissenschaftshistorischen Argumenten plädiert Berman für die Wiederbelebung eines Wahrnehmungsmodus, den er als partizipativ bezeichnet. Berman geht intensiv auf die Gedankenwelt des Alchemismus ein.

Wolfgang Pauli: Ein Briefwechsel 1932-1958. In dem Buch ist der jahrelange Briefwechsel des Physiknobelpreisträgers Pauli mit dem Psychiater C. G. Jung dokumentiert. Pauli vergleicht an vielen Beispielen seine Denkprozesse mit Hilfe alchemistischer Denkfiguren, die von Jung im Bezug zu seiner Theorie der Archetypen interpretiert werden.

Julian Jay: The Origin of Consciousness in the Breakdown of the Bicameral Mind (1976)
Jay stellt die These auf, dass die Menschheit bis zum Ende des 2. vorchristlichen Jahrtausends keinen selbstbewussten Wahrnehmungsmodus kannte.

Aldous Huxley: The Doors of Perception & Heaven and Hell (1954)
Anhand vieler Exkurse in Literatur, Religion (auch fernöstliche) und Kunst versucht Huxley seine Erfahrungen mit der Droge Mescalin zu fassen. Es stellt sich beim Lesen die Frage, ob der Drogenmodus nicht tatsächlich Realitätsaspekte zu erfassen vermag, die im normalen Wahrnehmungsmodus verborgen bleiben.

H. G. Wells: The Door in the Wall (Kurzgeschichte, etwa 1911)
Der Held der Geschichte gerät als Kind über eine nur für ihn sichtbare Tür in eine zauberhafte Traumwelt, die er als pragmatischer Erwachsener nicht mehr wiederfindet.

E. A. Poe: Island of the Fay (Kurzgeschichte, etwa 1841)
Poe beschreibt eine verzauberte Insel vollkommenen Friedens. Die Erzählung strahlt etwas märchenhaft Andersartiges aus.

H. P. Lovecraft: Celephais (Kurzgeschichte, etwa 1920)
Auch hier wird eine von der schnöden Realität verschiedene Traumwelt beschrieben
 

Links innerhalb dieser Webstruktur

2004: E. A. Poe: The Island of the Fay
2003: Kindermodus der Wahrnehmung als Phantasie
2003: The Doors of Perception (u. a. Zitate)
2001: Weltprozess zu kosmischem Bewusstsein?


Letzte Änderung: 13. März 2009 // Vorheriger Eintrag
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