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Not MyUtopia: Endomorphose Gesellschaftskritik aus Sicht der
Global Brain Metapher G. K. Heim
I
don't try to describe the future.
I try to prevent it. Ray Bradbury Kollektive Intelligenz und Endomorphose Ameisenstaaten sind ein gutes Sinnbild einer kollektiven Intelligenz. Und sie gefallen mir nicht, denn mit ihnen kann man nicht reden. Ich sehe Tendenzen, dass sich die zunehmende Symbiose aus Technik, Sozialem und Körper in Richtung einer kollektiven Schwarm-Intelligenz hin entwickelt. Dabei droht dem individuellen Menschen eine Beschneidung seiner heute noch real vorhandenen Potenziale. Denn das Kollektiv wird manche Funktionen benötigen, andere nicht. Es wird nach innen gerichtet seine Bestandteile zur Maximierung der Gesamteffizienz formen: Endmorphose. Diese Webeite Die hier blogartig zusammengestellten Beobachtungen, Analysen und Thesenbildungen sollen der Metapher der kollektiven Intelligenz Anschaulichkeit und Überprüfbarkeit verleihen. Insbesondere möchte ich verdächtigen Spuren einer schleichenden Mentalitätsanpassung individueller Menschen nachgehen. Bewertung Offen ist für mich die Frage, ob soziale Übergebilde wie Staaten oder Insektenkolonien ein eigenes Bewusstsein erlangen könnten. Immerhin lassen sich auch Gehirne als Sozietäten von Zellen deuten. Aus Sicht eines uns übergeordneten Weltprozesses hin zu mehr Komplexität und Bewusstheit wäre die Tendenz zum Global Brain, Metaman oder der Machina Sapiens vielleicht erstrebenswert. Aus meiner individuellen Sicht ist mir die Idee einer Überintelligenz nicht geheuer. Mit einzelnen Menschen kann man reden, mit Staaten, Prozessen, Mechanismen oder Kolonien nicht. Ich gestalte lieber, als dass ich gestaltet werde. Letzte
Änderung: 19. August 2010 |