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Occasionalismus
Etwas steuert die Welt
Die Idee eines Sinnes im Zufall - das heißt von in
der Zeit zusammentreffenden, kausal nicht verbundenen Ereignissen - ist
sehr klar von Schopenhauer ausgesprochen worden in seinem Aufsatz
"Über die anscheinende Absichtlichkeit im Schicksale des
Einzelnen". Er postuliert dort eine letzte Einheit der Notwendigkeit
und der Zufälligkeit", die uns als "Macht" erscheint, "welche alle
Dinge - auch die, welche die Kausalkette ohne alle Verbindung
miteinander läßt - so verknüpft, daß sie im
erforderlichen Moment zusammentreffen"
Aus Wolfgang Paulis
Briefwechsel mit C. G. Jung
28. Juni 1949
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Occasionalismus bezeichnet man die Auffassung, dass Gott hin
und wieder steuernd in das Weltgeschehen eingreift. Der Occasionalismus
unterscheidet zwischen Gott, der psychischen Seelenwelt und die
physische Welt. Eine Wechselwirkung zwischen Psyche und Physischem
verneint der Occasionalismus, jedoch sorgt ein gelegentliches
Eingreifen Gottes in den Weltprozess für die weitgehende
Übereinstimmung physischer und psychischer Abläufe: |
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<= Definition
Hauptvertreter: de Cordemoy,
A. Geulincx und N. Malebranche. Gegner: Leibniz, Descartes
Alternative: nicht ein Gott sondern Seelen
steuern die Welt
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<= Occasionalismus
in freier Interpretation
Andere
Animation zum Weltprozess
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A) Ein irgendwie
gearteter freier Wille: Gott, Seelen, ein
Weltcomputer vielleicht, eine Weltseele. Die Freiheit des Willens
bezieht sich auf die Losgelöstheit des Willens vom Kausalgeflecht
der diesseitigen Welt. Was der Wille tut, hat keine Ursache im
Diesseits. |
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IGott = Computer?
Mensch = Gott?
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B)
der Weltprozess, die Welt wie wir sie erleben. Der
Fluß der roten Streifen soll den Gang unserer Welt andeuten. Am
obereren Rand befindet sich die Gegenwart, an der jeweils der
nächste Zustand der Welt neu entsteht. Nach unten weg fließt
die Vergangenheit. |
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ISchnittstelle
zwischen Jenseits und Diesseits: Quantenphysik |
| C) ein "Knoten"
im Weltprozess, ein besonders effektiver Punkt im
Kausalgeflecht wie zum Beispiel Menschen oder vielleicht auch einmal
bestimmte Computer in einem großen Netzwerk. Gebilde über
die sich mit wenig Aufwand den Weltprozess effizient beeinflussen
ließe. Diese Knoten bilden in ihrer internen Struktur ihre Umwelt
ab: menschliche Gehirne verraten z. B. etwas über die Umwelt von
Menschen. Das macht diese Knoten besonders "lesbar" für einen
jenseitigen Willen. |
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Effizienz
im Weltprozess
Analogiebetrachtung: Berichtswesen in
Unternehmen emuliert Bewusstsein
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| D) Manipulationen
des jenseitigen Willens im Weltprozess. Am ehesten kommen nach jetzigem
Stand der Dinge Quantenereignisse in Frage, für deren genauen
Verlauf man noch keine deterministischen Gesetzmäßigkeiten
kennt. |
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Versteckter
Einfluss aus dem Jenseits? |
| E) Bewusstsein:
vom diesseitigen Weltprozess aus fließt Information an den
steuernden Willen aus dem Jenseits. Dies empfinden wir als Bewusstsein. |
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Bewusstsein als Info übers Diesseits |
| Angenommen, unsere
diesseitige physikalisch erklärbare Welt würde
tatsächlich durch einen jenseitigen Willen gesteuert werden,
dessen Auge(n) Bewusstsein wäre(n) und dessen Wirkung über
Quantenereignisse in die Welt hineinspielten, wie könnte man dann
etwas über die Ziele dieses Willens erfahren? |
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Weltprozess
mit klarer Richtung? |
Unter anderem die
folgenden drei Versuche einer Antwortfindung kämen in Betracht:
- Man versucht eine Richtung im Gang des Kosmos
zu erkennen und leitet daraus einen Endzustand ab.
- Man interpretiert unsere Bewusstseinsinhalte
als Interesse des steuernden Willens und spekuliert aufgrunddessen
über dessen Ziele.
- Man gesteht mystischen Offenbarungserlebnissen
einen Wahrheitsgehalt zu.
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Evolution als Weltprozess?
Mystik des Bewusstseins
Mensch
als Gottes Werkzeug?
INorretranders: Bewusstsein aus wissenschaftlicher Sicht
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| Quantenreligion |
Hobby-Philosophie |
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Kontakt
Erstellt: 2001
Zuletzt bearbeitet: Feb. 2009
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