|
September 2009 Expeditionen in terram
utopicam Kosmopoiesis Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht. Genesis 1,1 ![]() |
|
Kosmopoiesis Kosmos (Original: κόσμος) bedeutet Ordnung, Weltall oder auch Schmuck. Es steckt in Worten wie Kosmopolit, Kosmetik und Mikrokosmos. Poiesis (Verb: ποιεῖν, Substantiv: ποίησις) bedeutet so viel wie machen, schaffen, schöpfen oder das Schaffen. Daraus abgeleitete deutsche Worte sind z. B. Poesie, Poem, Poet, Hämatopoese, Onomatopoesie und Onomatopöie. Im Kontext meiner Webseite www.seelengrund.de soll der Begriff Kosmopoiesis die Erdenkung und möglicherweise auch die Erschaffung einer neuen, utopischen Welt bezeichnen. Als Motiv eines solchen Projektes betrachte ich schöpferische Regungen in meinem Seelenleben. Diese Regungen nehme ich zunächst ganz unkritisch an. Das Projekt der Kosmopoiesis soll aber nicht a priori seine Machbarkeit unterstellen. Zunächst ist es ein Gedankenexperiment. Der Anklang der des Poetischen Elements, der Poesie ist gewollt: Es geht mir ausdrücklich um Welten, die in ihrer zarten Vorahnung begrifflich doch nicht fassbar sein müssen.2) Treffender wäre die Wortschöpfung Utopoiesis - uτοποίησις: Erschaffung der Utopie. Doch klingt Utopoiesis nicht gut. __________________________ Fußnoten und Literaturhinweise 1) Wierenga, Edward: The Nature of God. Cornell University Press, 1989
Links innerhalb der Webseite
www.seelengrund.de: 2009: Vom Wesen der Utopie 2009: Literatur zum utopischen Schaffen |
|
|
|
Letzte Änderung: 12. September 2009 // Vorheriger
Eintrag |