Rodins Denker und Hekateioswww.seelengrund.de


Private Webseite
G. Heim, Aachen
Juni 2010


Können wir uns eine Welt ausdenken, in die wir für immer einziehen würden? Wie könnte eine solche Welt aussehen? Und welche Schritte hin zu einer letztendlich guten Welt ließen sich unternehmen?

Diese Fragen umreissen das Kernmotiv dieser Webseite. Sie ist ein Versuch, eine gleichzeitig stimmige wie auch akzeptable Weltanschauung zu entwickeln. Dabei gehe ich von drei hypothetischen Annahmen aus.

Erstens nehme ich an, dass die klassische Unterscheidung von Materie und Geist (oder Leib und Seele) besser als eine sinnvolle Komplementarität von Gesetz und Freiheit gefasst werden kann: Die Naturgesetze erzeugen eine zuverlässige Beständigkeit im Ablauf der Welt. Das geistartige in der Welt aber gestaltet und wirkt in jenen Bereichen, die nicht von Naturgesetzen bestimmt sind. Der Geist steht für das Neue, das Überraschende, die Kreation.

Zweitens sehe ich uns Menschen als unfertige Gebilde, deren Mentalität noch stark in einem evolutionären Erbe verstrickt ist: Optimierung durch Kampf und Selektion. Als konkrete Gefahr betrachte ich gesellschaftliche Bestrebungen hin zu einer kollektiven Intelligenz, namentlich das Prinzip der Marktwirtschaft sowie verschiedene Mechanismen intstitutionalisierter Optimierung. Als beschreibungsmächtige Metapher benutze ich die Idee von gesellschaftlichen Superorganismen. In solchen Kollektivgebilden sehe ich die Gefahr einer unkontrollierbare Überforderung des Individuums und einer Preisgabe menschlicher Gestaltungsautonomie.

Drittens spüre ich in der individuellen Seele, wie sich der Geist regt, um unser biologisches Erbe zu überwinden. Begriffe wie Paradies, Himmel oder Utopie verweisen auf Sehnsüchte, die aber noch nicht zu stimmigen Konzepten konkretisiert werden können. Notwendige Inhalte des utopischen Zustandes wie Gemeinschaft, Freiheit, Vertrauen, Kreativität und Sinn bleiben zum Teil in sich und auch untereinander inhaltsleer oder widerspruchsvoll. Diesen Mangel gedanklich klar zu fassen und gleichzeitig die Überwindung zu suchen ist mein eigentliches Anliegen.


Inhaltsübersicht        Vorwort

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Einige beispielhafte Texte

Wege zur Utopie - jenseits der herrschenden Zustände
Gesellschaftskritik: der Mensch als Zelle im System
Neural Companies: Organisational Mirror Neurons
Gesellschaftskritik: Historie organischer Theorie
Physik: Zur Philosophie des Materiebegriffs
Über die Schau in die Seele als Methode